Luftschiff Aéroflorale II zu Gast in Lüttich

Lange war nicht klar, wann und wo genau das Luftschiff Aéroflorale II in Lüttich landen würde, doch seit Donnerstag kann die 15 Meter hohe Flugmaschine auf dem Espace Tivoli bestaunt werden. Die 15-köpfige Crew nutzt den Zwischenstopp in der wallonischen Stadt, um Einwohnern und Touristen die einzigartige Antriebstechnik – Phytovoltaik – vorzustellen. Einzelne Forschungsstationen ermöglichen einen Einblick in den wissenschaftlichen Alltag rund um die Energieproduktionsfähigkeit unterschiedlicher Pflanzen. Sicherlich wird die Crew in den nächsten Tagen auch in Lüttich und im Umland nach Pflanzen Ausschau halten, die für den Antrieb des Luftschiffs geeignet sind. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und euch die Aéroflorale II ansehen wollt, dann kann ich euch zum einen sagen, dass die Wissenschaftscrew mit ihrem Luftschiff höchstwahrscheinlich am Sonntag wieder aufbrechen wird. Zum anderen kann ich euch hier ein paar Tipps für euren Besuch der wallonischen Stadt geben.

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Gut zu wissen – Ein kleiner Bahamas-Guide

Auch wenn ich recht oft reise und mich auf jede einzelne Reise, sei sie noch so kurz, freue, war meine letzte etwas ganz besonderes: Es ging für zwei Wochen auf die Bahamas. Die Planungen haben etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als für eine Städtetour innerhalb Europas und die Vorfreude war auch irgendwie größer. Hinzu kam, dass ich niemanden kenne, der schon einmal auf den Bahamas war und auch im Reisebüro sagte man uns, dass wir uns da ein eher ungewöhnliches Ziel rausgesucht haben. Die Bahamas sind kein typisches Reiseziel für Europäer, sondern für Amerikaner. Es war also von Anfang an klar, dass diese Reise anders werden würde. Natürlich haben wir uns im Vorfeld durch einen Reiseführer und unterschiedliche Websites und Blogs gelesen, doch vieles lernten wir dann erst vor Ort. Lange Rede, kurzer Sinn: Aufgrund unserer Erfahrungen habe ich mir überlegt, einen kleinen Bahamas-Guide zu erstellen.

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Hinter Gittern beim TeamEscape in Aachen

Wir sind dabei! Puh, bei diesen Worten fällt mir ein Stein vom Herzen. Es steht mal wieder ein Besuch beim TeamEscape in Aachen an und für Die Zelle müssen wir vier bis sechs Spieler sein. Die vierte Mitspielerin fällt krankheitsbedingt leider kurzfristig aus und in den letzten Stunde habe ich fieberhaft nach Ersatz gesucht. Dank einer Kollegin und ihres Mannes steht dem Besuch des Escaperooms jetzt nichts mehr im Wege und die Vorfreude steigt. Warum wir unbedingt mindestens vier Spieler sein müssen, wird während der Einweisung durch unseren Spielmaster klar: Anders als bei den Räumen, die ich bisher gespielt habe, müssen wir uns hier noch einmal aufteilen, denn wir wollen herausfinden, wie die Insassen der Zellen 5 und 6 ausbrechen konnten.

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Zwei Museumstipps für Tallinn

Wenn das Wetter auf einem Städtetrip nicht mitspielen will, dann kann man sich entweder ein nettes Café suchen und sich durch die lokalen Leckereien futtern oder man verlegt das Kulturprogramm durch einen Museumsbesuch nach drinnen. Auch an unserem ersten Tag in Tallinn war es kalt und usselig. Auf unserem Programm stand sowieso ein Besuch des Lennusadam Seaplane Harbour und so fiel die Entscheidung nicht schwer, das Erkunden der Altstadt ersteinmal zu verschieben. Obwohl sich das Wetter im Laufe unseres Tallinn-Aufenthalts etwas besserte, statteten wir auch dem KGB-Museum im Hotel Viru einen Besuch ab. Beide Museen waren sehr unterschiedlich, haben mir aber auch sehr gut gefallen. Deshalb möchte ich sie euch hier kurz vorstellen, denn vielleicht spielt auch bei eurem Tallinn-Besuch das Wetter mal nicht mit.

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Rotterdam – Keine klassische Schönheit, aber sehenswert

Die Aufzugtüren öffnen sich und wir betreten die Nhow Bar des gleichnahmigen Hotels. Hier ist schon gut was los: Menschen unterschiedlicher Nationen sitzen in den bequemen Sesseln, auf Barhockern oder stehen rund um die bunt-beleuchtete Theke, die mir als Mittelpunkt der Nhow Bar direkt ins Auge springt. Der Raum ist erfüllt von einem Gewirr unterschiedlicher Sprachen und ich schaue in viele fröhliche, entspannte Gesichter. Mein Blick wandert weiter zu der großen Glasfront vor uns und auf die Lichter von Rotterdam. Genau deshalb sind wir hier: Die Nhow Bar ist eine Skybar und da sie dem Stadtzentrum gegenüber auf der anderen Seite der Neuen Maas liegt, hat man von hier einen tollen Blick auf die Stadt und die Erasmusbrücke. Wir haben Glück und ergattern noch zwei Sessel direkt am Fenster. Hier machen wir es uns gemütlich und genießen unseren letzten Abend bei Cocktails und Fingerfood. Morgen geht es weiter nach Den Haag, was ich schon etwas schade finde, denn obwohl Rotterdam keine klassische Schönheit ist, hat mich die Stadt in den letzten zwei Tagen für sich gewonnen. Lassen wir sie doch einmal revue passieren…

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